Mittlerweile ist er zur absoluten Tradition in Baesweiler geworden und wird von vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern tatkräftig unterstützt. Wir wollen Ihnen hier sowohl aktuelle Informationen anbieten, als auch ein bisschen in den Analen blättern.

Keine Zuwendungen des Festkomitees Baesweiler Karneval ab 2014.

Alles wird bekanntlich teurer. Für die Karnevalsvereine natürlich auch. Viele Dinge müssen für den Tulpensonntagszug finanziert und bezahlt werden, wie zB. Kapellen, Versicherungen, Genehmigungen, etc. Die Zugteilnahme soll weiterhin kostenfrei bleiben, aber aufgrund der gestiegenen Kosten entfällt die Zuwendung des Festkomitees Baesweiler Karneval ab 2014. Wir hoffen auf Euer Verständnis.

Straßensammlung

Es ist soweit, mit dem 11.11. hat die neue Karnevalssession begonnen und Alle fiebern der neuen Session entgegen. Am Karnevalssonntag werden wieder zahlreiche Besucher aus der Region die Straßen säumen und erwarten wieder einen tollen Karnevalsumzug.

Doch ganz ohne Hilfe unserer Baesweiler Bevölkerung wäre das alles nicht möglich. So ein Karnevalsumzug kostet bis zu einen fünfstelligen Eurobetrag, angefangen für GEMA-Gebühren, die Spielkapellen, Versicherungen, Genehmigungen usw. und dabei zahlt jeder Teilnehmer im Zug sein Wurfmaterial selber! Außer einen kleinen Zuschuss in Form von Karamellen pro Gruppe, die das Festkomitee an die Gruppen verteilt. Einige investieren privat mehrere 100 Euros, um es an die Karnevalisten am Straßenrand zu verteilen. Ganz zu schweigen von den finanziellen Aufwendungen von den Stadtprinzen, Dreigestirne oder Prinzenpaaren.

Aus diesem Grund sammeln die Vereine wie jedes Jahr in unserer Städteregion nur für diesen einen Zweck - die Finanzierung des Karnevalsumzuges - und hofft auf ein Verständnis und Bereitschaft für eine kleine Spende. Also wenn's an der Haustür klingelt, weiß man warum...

Herzlichen Dank und mit einem 3 maligen Bosswiller Alaaf Das Festkomitee Baesweiler Karneval 1976 e.V.

Kein Geld für schmerzhafte Kamelle am Rosenmontag

Richter betonen, dass jeder Narr bei Karnevalsumzügen mit Verletzungen durch Wurfgeschosse rechnen muss.

Aachen/Alsdorf: Kein Karnevalsscherz: Wenn beim Rosenmontagszug oder auch beim Tulpensonntagszug eine Pralinenschachtel - statt in den Händen eines glücklichen Fängers - am Kopf eines Zuschauers landet, ist das schlicht Pech. Schmerzensgeld steht dem verletzten Jeck nicht zu. So sieht es das Amtsgericht Aachen. Das bestätigte gestern Gerichtssprecher Holger Brantin. Ein 63 Jahre alter Mann hatte auf 1000 Euro Schmerzensgeld gegen den Werfer der Pralinenschachtel und eine Alsdorfer Karnevalsgesellschaft geklagt. Am 7. Februar 2005 hatte ihm beim Rosenmontagszug in Alsdorf eine scharfkantige Schachtel an der Stirn getroffen, Die Platzwunde war anschließend in einem Krankenhaus behandelt worden. Ein juristischer Erfolg wird dem Kläger aber auch in der zweiten Instanz nicht vergönnt sein. Denn in einer ersten Einschätzung schließt sich die mittlerweile angerufene Zivilkammer am Landgericht der Meinung des Kollegen vom Amtsgericht an: Mit einem Verletzungsrisiko muss jeder rechnen, der sich zu einem Rosenmontagszug oder Tulpensonntagszug begibt. Auch wenn in allen Jahren zuvor immer "nur" Kamelle von den Wagen geworfen wurden, so sei es nicht bindend, dass auch weiterhin "nur" Kamelle geworfen werden. Wörtlich heißt es in der Beurteilung der Richter des Landgerichts: "Es entspricht im Rheinland dem allgemeinen Brauchtum, dass während eines Karnevalsumzuges Süßwaren unterschiedlichster Art und auch andere Gegenstände wie etwa Blumensträuße von den Wagen geworfen werden." Eine abschließende Entscheidung freilich hat die Kammer noch nicht getroffen. Damit ist erst in den kommenden Wochen zu rechnen.

Quelle Aachener Zeitung vom 21. Februar 2006

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